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Author Topic: Versorgungsträume Werden Ausgebremst  (Read 7 times)

MahaliaLaw

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on: June 12, 2019, 02:05:39 PM
Das Digitale-Versorgung-Gesetz könnte der Digitalisierung des Gesundheitswesens einen wirklichen Schub verleihen, so die Gesundheitswirtschaft. Der Teufel steckt aber wie immer im Detail - in unscharfen Gesetzestexten. Sie mehr mit dem kostenlosen Login der Ärzte Zeitung. Im geschlossenen Plus-Bereich der _Ärzte Zeitung", dem API-Newsportal, finden Ärzte und alle fachlich Interessierten ein exklusives Angebot zu Themen aus Gesundheitspolitik, Wirtschaft und Forschung. Die Redaktion stellt hier jeden Tag die besten und wichtigsten Hintergrundberichte zusammen. Zudem dürfen wir aus rechtlichen Gründen (HWG) bestimmte Texte nur medizinischen Fachkreisen zugänglich machen. Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt und kostenlos für Ärzte/Psychotherapeuten, Apotheker, medizinisches Fachpersonal, Medizin- und Pharmaziestudenten, Mitarbeiter medizinischer und pharmazeutischer Institutionen, von Krankenkassen, KVen oder aus Gesundheitspolitik sowie für Fachjournalisten. Sie sind Abonnent der Ärzte Zeitung? Magen- oder Darmkrebs: Immuntherapie geeignet? Digital Health: Wie stehen Patienten zu Robotik und KI?


Die letzte Razzia fand im März 2017 mit Unterstützung von rund 1.000 Beamten statt. Vor etwas mehr als zwei Jahren wurden 120 private Räumlichkeiten und Geschäftsräume in insgesamt 14 Bundesländern durchsucht. Die Macher sind jetzt wohl andere Personen. Die kostenpflichtige Google Werbung leitet derzeit ins Nirwana. Mangels einer Status-Seite, die früher beispielsweise der Wettbewerber Fraudsters betrieben hat, könnte man weitere Informationen ablesen. Doch eine solche Status Page gibt es für das CNW nicht. Auch keine alternative Domain, unter der man das Forum weiterhin besuchen könnte. Wir hören uns weiter um und berichten sofort, wenn wir etwas Neues in Erfahrung bringen.


Wir gehen nicht von einer behördlichen Maßnahme als Ursache der Downtime aus, sondern von andersartigen Problemen, die man noch nicht lösen konnte. Nach unseren Informationen sollen dort lediglich die Accountdaten des Originals abgegriffen werden. Die Accounts mancher User sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Laut seiner Aussage wird dort kein Phishing betrieben. Man sah das gleichnamige Forum stets als Alternative an für den Fall, dass das Original von der Polizei hochgenommen wird oder aus anderen Gründen offline ist. Update vom 30.05.: Mittlerweile wird man zu einem Text bei Pastebin weitergeleitet. In Kurzform: kein Bust & keine Treuhand-Gelder gehen während der Downtime verloren. Problem mit der Infrastruktur. Die Datenbank ist gesichert.


Vendor- und Servicelaufzeiten werden um die Ausfallzeit verlängert. Das Geld im TH ist sicher. Wir wünschen allen einen schönen Feiertag. No TANs, no Fun? Musikvideo von _Sohn" über das Crimenetwork (CNW). Beitragsbild Nicola Nuttall, thx! Statt den Streams zeigt man den deutschen Zuschauern nur noch Warn-Meldungen an. Wie uns Alex Bytes, der CEO von RapidVideo, erklärte, versuchen deutsche Uploader seit der Abschaffung des Vergütungsprogramms bei ihnen, OpenLoad, Streamango etc. Einfluss auf die Betreiber der jeweiligen Streaming-Hoster zu nehmen. Die Uploader setzen sich massiv für eine Wiedereinführung ihrer Bezahlung pro View ein, statt sich für die Vermittlung von kostenpflichtigen Premium-Accounts vergüten zu lassen.


Möglicherweise kommen demnächst weitere Kandidaten dazu, die vom deutschsprachigen Publikum häufig genutzt werden. _Diese Einflussnahme der Uploader wollen wir nicht länger hinnehmen. Wir stellen uns damit aktiv gegen die unzähligen Urheberrechtsverletzungen, die von einigen deutschen Uploadern ausgehen. Bytes ist sich sicher, schon jetzt sei RapidVideo aufgrund der Störerhaftung der deutschen Rechtssprechung erheblichen Risiken ausgesetzt. Die kürzlich beschlossene Urheberrechtsreform der EU wird den Fokus auf die Strafverfolgung bei gewerbsmäßigen Rechtsverletzungen mittelfristig weiter auf dieses Thema lenken. Statt sich den Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden weiter auszusetzen, war nach eigenem Bekunden ein Richtungswechsel angesagt. Man möchte sich künftig als legaler Software-as-a-Service-Anbieter im Markt positionieren und den Kunden reine Cloud-Dienstleistungen zum Kauf anbieten. Von daher passe eine illegale Verbreitung von Kinofilmen und TV-Serien nicht zum Image des Unternehmens.


_Die neue Ausrichtung hat uns diesen Schritt sehr leicht gemacht_, schließt Alex Bytes seine Argumentation ab. Da RapidVideo die Streams bei den großen deutschen Kinoportalen nicht mehr angezeigt, orientieren sich die Uploader zeitnah um. Sie tragen bei der ganzen Angelegenheit sowieso mit Abstand das geringste Risiko und haben bis vor kurzem dennoch pro angezeigtem Film gut mitverdient. Im Gegensatz zur Umstellung des Belohnungs-Programms trägt RapidVideo diese Entscheidung ganz für sich alleine. Die anderen Streaming-Anbieter blockieren bislang keine deutschen Kinoportale. Auch gibt es dafür bisher keine Anzeichen oder entsprechende Ankündigungen. Das Landgericht Köln urteilte am 28.06.2018 in einem P2P-Verfahren (Az. Hierbei wurden urheberrechtlich geschützte Filmaufnahmen, die in einer illegalen Tauschbörse angeboten wurden, mittels P2P-Tauschbörsensoftware sowohl heruntergeladen, als auch anderen Personen zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.


Das LG Köln befand, dass hier die sekundäre Darlegungslast nicht erfüllt wurde. Zum einen gab der Beklagte nur pauschal an, dass eine theoretische Möglichkeit des Zugriffs einer dritten Person bestand. Zum anderen fehlte ein Vortrag des Beschuldigten zum eigenen PC-Nutzungsverhalten, berichtet Rechtsanwältin Nora Meyer-Stratmann auf dem Blog der Kanzlei Waldorf Frommer. Die Klägerin beauftragte zur Wahrung ihrer Urheberrechte die Ermittlerfirma Digital Forensics mit der Überwachung der Peer-to-Peer-Netzwerke durch das Peer-to-Peer Forensic System. Die Firma ermittelte für den streitgegenständlichen Film die IP-Adresse des Beklagen für den konkreten Zeitraum, in der der Film zum Download angeboten wurde. Die Klägerin ließ den Beklagten darauf abmahnen.


Zudem forderte man ihn zur Zahlung eines Lizenzschadensersatzes sowie der Erstattung der vorgerichtlichen Abmahnkosten von Waldorf Frommer auf. Die mehrfachen Zahlungsaufforderungen der Klägerin ignorierte der Beklagte jedoch. Er behauptet für die begangene Tat nicht verantwortlich zu sein. Filesharing über den Firmenanschluss? Bei besagtem Internetanschluss handelt es sich um einen Geschäftsanschluss im Unternehmen des Beklagten. Im Betrieb sind Monteure tätig, die jedoch keinen Zugang zu den beiden Computern haben. Lediglich er selbst und eine kaufmännische Mitarbeiterin nutzten die PCs. Die Angestellte kannte zwar das Zugangs-Passwort, komme jedoch aufgrund des bestehenden Vertrauensverhältnisses als Täterin nicht in Betracht. Allerdings könne der Beklagte nicht definitiv wissen, ob sie oder die anderen Mitarbeiter die Tat begangen haben oder nicht. Der Beklagte geht letztlich von einem rechtswidrig manipulativen Datenzugriff von außen aus und legte dem Gericht dazu ein Gutachten vor.


Gemäß Feststellungen des Gutachters ist ein Nachweis für die behauptete Filesharing-Aktivität nicht erbracht worden. In erster Instanz ist das Urteil des Amtsgerichtes Köln zugunsten des Beschuldigten ausgefallen. In der Urteilsbegründung hieß es dazu, dass nur eine einfache Ermittlung des Internetanschlusses vorgetragen worden sei. Diese wäre jedoch fehleranfällig. Gegen dieses Urteil hat das Filmstudio Berufung eingelegt. Sie hatte Erfolg damit. Das Landgericht Köln begründet die Schuld des Beklagten mit einer nicht erbrachten sekundären Darlegungslast. Zudem kritisierte es das Urteil des Amtsgerichts, das sich nicht ausreichend mit der Zuverlässigkeit der Ermittlungen auseinandergesetzt hätte und auch den Zeugenbeweis der Klägerin nicht beachtet hat. Die von der Klägerin beauftragte Ermittlerfirma hätte Beweis-Screenshots vorlegen können, dass es sich unzweifelhaft um den Internetanschluss des Beklagten handelt. Insofern hob das LG Köln das Urteil der ersten Instanz auf.


Der Beklagte wurde in diesem P2P-Verfahren zur Zahlung eines Schadensersatzes sowie zum Ersatz der außergerichtlichen Rechtsverfolgungskosten, als auch zur Übernahme der gesamten Verfahrenskosten in Höhe von über EUR 2.300,00 verurteilt. Neben geklauten Accounts von Amazon und PayPal gibt es dort gut gefüllte Girokonten der Sparkasse nebst Online Banking-Zugängen. Bis zum 12. Juni könnt ihr Eure Fragen an den Betreiber dieses Projekts richten. Es gibt nicht nur die Kryptowährungen, die im digitalen Untergrund von Interesse sind. Als Handelsgüter werden auch AirbnB oder Uber-Gutscheine, Konten von Carsharing-Firmen, Payback Guthaben und vieles mehr gehandelt. Der Verkauf findet im Darknet, im Clearnet in mehreren Untergrund-Foren und in extra dafür eingerichteten Online Shops statt.


Beim Cherry Store gibt es nur eine begrenzte Anzahl an verschiedenen Waren. Der Macher will sich offenbar auf die Dinge konzentrieren, von denen er wirklich Ahnung hat. Wer etwas anderes haben will, muss sein Glück woanders probieren. Illegale Anlaufstellen gibt es zu Hauf im Clearnet. Da im Deepweb die Unterstützung der Suchmaschinen wegfällt, gehen die Betreiber lieber ein bisschen mehr Risiko ein, statt komplett übersehen zu werden. Der Cherry Store ist im WWW einer der größeren und älteren deutschsprachigen Anbieter, wo es Zugänge für das Online-Banking der Sparkasse, komplette Girokonten, Amazon- und PayPal -Accounts zu kaufen gibt. Alles illegal und strafrechtlich relevant, versteht sich.


Bezahlt wird wahlweise per paysafecard und Bitcoin. Mich persönlich würde interessieren, warum man sich mit so etwas überhaupt beschäftigt. Oder geht es ihm dabei primär um leicht verdientes Geld? Lebt der Betreiber davon, wie manche Fakeshop-Betreiber, weil es ein zeitlich aufwändiger Job ist? Oder geht der Macher hauptberuflich einer regulären und somit legalen Beschäftigung nach? Wie viel Zeit geht denn überhaupt dadurch drauf? Bestellungen müssen ausgeführt und Bezahlungen zeitnah überprüft werden. Außerdem sind Kunden sehr fleißig wenn es darum geht, dem Händler mehr oder weniger sinnfreie Nachrichten zu schicken. Diese will die Kundschaft natürlich sofort beantwortet haben, egal wie viel Aufwand damit verbunden ist. Uns haben schon übereinstimmend mehrere Betreiber von legalen wie illegalen Online-Shops berichtet, dass der Umgang mit den Kunden die meiste Zeit frisst. Die Fragen, die an den Support gestellt werden sind dabei stets die gleichen. Kaum jemand liest sich irgendwelche Anleitungen durch. Danach nehmen wir keine Fragen mehr für das Interview an. Schon jetzt möchten wir uns bei allen Einsendern ganz herzlich für die Unterstützung bedanken!


Das Bundesamt für Justiz in Bonn bereitet zum ersten Mal eine Klage gegen ein soziales Netzwerk vor. Der Grund: Das Portal tue zu wenig gegen Hasskommentare und Fake News. Das Bundesamt für Justiz in Bonn bereitet zum ersten Mal eine Klage gegen ein soziales Netzwerk vor. Der Grund: Das Portal tue zu wenig gegen Hasskommentare und Fake News. In mindestens 100 Fällen soll das bislang nicht näher genannte Netzwerk Hasskommentare und sogenannte Fake News trotz Beschwerden der User nicht entfernt haben. Das Portal habe eindeutig gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verstoßen, sagte Heinz-Josef Friehe, Präsident der Bonner Behörde, am Freitag (05.04.2019) dem WDR.


Ob und wann es zu einem Bußgeld kommt, sei unklar. Entlocken lassen will er sich nicht, welches Netzwerk genau seine Behörde im Visier hat. Friehe spricht von mächtigen Gegnern. Es sei zu erwarten, dass das Portal mithilfe von Anwälten ein Verfahren verzögern will. Um sich rechtlich abzusichern, hatte das Bundesamt für Justiz schon während der Vorbereitung des Bußgeldbescheids das Bonner Amtsgericht eingeschaltet. Laut Präsident Friehe sind seit Bestehen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes im Januar 2018 rund 1.000 Beschwerden beim Bundesamt eingegangen. Problematisch sei, dass nur Portale mit mehr als zwei Millionen registrierten Nutzern über die Anzahl von Beschwerden und gelöschten Inhalte berichten müssen. Er rechne aber damit, dass das Gesetz noch ergänzt werde. Neben dem Bundesamt für Justiz können sich User auch an die Polizei wenden, wenn sie im Internet strafbare Inhalte finden. Über dieses Thema berichtete der WDR am 02. Februar 2019 um 19:30 Uhr und MDR aktuell Radio am 05. April 2019 um 15:38 Uhr.


Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Thomas Bickel hat an der ETH Zürich einen Master of Science in Mathematik erworben und an der Freien Universität Berlin promoviert. An der Universität St. Gallen schloss er zusätzlich einen MBA ab. Er war zunächst als Software Engineer bei der Credit Suisse, der Allianz Schweiz und der Vertec AG tätig. 2003 trat er als Head Product Development bei SMA ein. Heute ist er Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Bereichs IT. Diese Webseite benutzt Cookies, um eine bestmögliche Nutzerfreundlichkeit zu bieten. Für mehr Informationen lesen Sie bitte unsere Nutzungsbedingungen. Indem Sie auf "Akzeptieren und Nachricht verbergen" klicken, erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Verwendung von Cookies einverstanden. This website uses cookies to provide users with the best experience possible. For more information, please read our Terms of Use. By clicking "Accept and hide this message", you agree to the Terms of Use and the use of cookies. Ce site utilise des cookies pour offrir la meilleure expérience utilisateur possible. Pour plus d'informations, veuillez lire nos Conditions d'utilisation. En cliquant sur "Accepter et masquer le message", vous acceptez les conditions d'utilisation et l'utilisation des cookies.


Im Zuge der Digitalisierung nehmen Hackerangriffe immer weiter zu. Unternehmen überdenken deshalb ihre Vorgehensweise und heuern Sicherheitsfirmen an. Cyber Security ist ein Trend, in den es sich zu investieren lohnt - wenn man richtig hinschaut. Immer öfter werden kleine und große Unternehmen Ziel von Cyber-Angriffen. Auch Privatpersonen sind häufig betroffen. Das zeigte zuletzt der spektakuläre Hackerangriff, bei dem hunderte Daten von Politikern und Promis im Netz veröffentlicht wurden. Produktionsausfall, Wettbewerbsnachteile, physische und psychische Schäden und persönliche Konsequenzen - die Liste möglicher Auswirkungen von Cyber-Angriffen ist lang. Laut einem Bericht des Analysehauses Deloitte wird fast die Hälfte aller Unternehmen wöchentlich attackiert, die überwiegende Anzahl sogar täglich.


Die Zahl der Vorfälle steigt mit der Unternehmensgröße. Doch innerhalb der Unternehmen herrscht häufig Unwissenheit. Die Mehrheit der Führungskräfte aus mittleren und großen Konzernen räumte bei einer Befragung ein, dass man nicht genau wisse, welche Arten von Angriffen es aktuell in der eigenen Branche gebe und worauf man sich einstellen müsse. Die Anzahl der täglichen bis wöchentlichen Angriffe hat sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Ein durchschnittlicher Schaden durch einen Angriff wird auf circa 700.000 Euro geschätzt. Der deutschen Wirtschaft entstehen dadurch jährliche Schäden von bis zu 51 Milliarden Euro. Weltweit beläuft sich der ökonomische Schaden auf rund 600 Milliarden Euro jährlich.


Umso wichtiger ist der Schutz gegen solche Angriffe. Die Konsequenz: Weltweit rüsten Firmen beim Datenschutz auf. Das Risikobarometer der Allianz signalisiert: Bei der Planung der Budgets steht Datensicherheit ganz oben auf der Liste. Von 1.900 befragten Unternehmen werden Datenangriffe auf Platz zwei der größten Geschäftsrisiken genannt - 2018 war es noch Platz vier. Davon profitieren vor allem große Sicherheits- und IT-Firmen. Der Markt für Cyber Security wächst jährlich um acht bis neun Prozent. Vom Wachstum in bestimmten Segmenten profitieren vor allem mittelgroße Spezialisten. Dank neuer Technologien können sie schneller auf die Strategien der Hacker reagieren als große Generalisten der Branche wie Symantec oder Trend Micro. Noch ist der Markt nicht aufgeteilt.


Entsprechend groß ist das Potenzial für Investoren auf der Suche nach einer lukrativen Anlage. Nicht nur die Aktien einzelner Unternehmen liegen dabei im Trend, sondern vor allem börsengehandelte Indexfonds, sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs). Vermögensverwalter haben das Potenzial der Sicherheitsbranche erkannt. So hat das britische Finanzunternehmen Legal & General den L&G Cyber Security UCITS ETF aufgelegt, der den Nasdaq Cybersecurity Index nachbildet. Der Index besteht aus 35 Unternehmen, die an verschiedenen Börsen rund um die Welt gehandelt werden und einen wesentlichen Teil ihrer Umsätze im Bereich der Cybersicherheit erzielen. In den vergangenen drei Jahren konnte der Fonds ein Plus von über 67 Prozent verzeichnen. Anleger investieren momentan rund 587 Millionen Euro in den ETF.


Er schlägt damit Vergleichsindizes wie den MSCI World. An die steil ansteigenden Branchen-Barometer wie den S&P Technology mit Apple, Alphabet (Google) und Co. oder den TecDax kommt der L&G Cyber Security allerdings noch nicht heran. Ein weiterer börsengehandelter Indexfonds ist der iShares Digital Security. Der ETF bildet physisch über ein Optimierungsverfahren den Stoxx Global Digital Security Index möglichst genau nach. Derzeit umfasst der Index 86 Aktien. Dominiert wird der Fonds von US-Werten mit 42 Prozent, gefolgt von Japan mit 18 Prozent. Aus Deutschland sind zum Beispiel Bechtle, Cancom und die Software AG im Portfolio. Der Fonds musste seit seiner Auflage allerdings Verluste um 1,15 Prozent einstecken. Das Anlagevolumen liegt momentan bei sechs Millionen Euro. Auch Analysten beziehungsweise Indexmanager haben also durchaus Probleme, die aussichtsreichsten Unternehmen dieser noch jungen und sich schnell verändernden Branche zu identifizieren. Das Wachstumspotenzial der Branche bleibt dennoch fantastisch.


Digitalisierung: Was ist das überhaupt? Der Begriff Digitalisierung ist in aller Munde. Ständig wird über die digitale Revolution berichtet und sogar die Bundeskanzlerin äußerte den Verdacht, dass Deutschland den Anschluss an die Digitalisierung verpassen könnte. Aber was ist denn Digitalisierung eigentlich? Worum geht es dabei und warum ist es so wichtig, dass sowohl kleine, mittelständische und große Unternehmen sowie Selbstständig und auch Privatpersonen den Anschluss nicht verpassen? Dieser Beitrag liefert einen Überblick. Was ist eigentlich Digitalisierung? Digitalisierung beschreibt, grob gesagt, die Umwandlung analoger Werte oder Daten in ein digital nutzbares Format. Als stark vereinfachtes Beispiel: Wenn Sie bisher Ihren Einkaufszettel von Hand geschrieben haben, jetzt aber auf eine App für Einkaufszettel umsteigen und die Einkäufe nun ins Handy eingeben, dann haben Sie Ihren Einkaufszettel digitalisiert.


Leider bleibt Digitalisierung auch oft auf dieser Umwandlungsstufe stehen und nutzt lediglich für den gleichen Arbeitsschritt digitale Medien. Dabei könnte man prinzipiell mit digitalisierten Daten wesentlich mehr machen. Bei unserem Einkaufzettel-Beispiel könnten Sie sich bspw. mit Familienmitgliedern vernetzen, damit keiner etwas doppelt kauft und man gegenseitig Zeit spart. Welche Bereiche betrifft die Digitaliserung? Eigentlich betrifft diese Entwicklung alle Lebensbereiche. Sowohl unsere Freundschaften und unsere private Kommunikation laufen mittlerweile digital ab über Whats App, Facebook, Twitter, Youtube usw., ebenso wie unsere Einkäufe, egal ob Lebensmittel, Technik oder Kleidung. Eine Homepage und verschiedene Social Media Kanäle sind für Unternehmen und Selbstständige Standard und auch immer mehr Privatpersonen feilen an ihrem virtuellen Auftritt. Auch die Arbeitsabläufe innerhalb von Unternehmen werden immer stärker digitalisiert.